"Durch den Nebel der Zeit - eine musikalische Reise in die Vergangenheit"

Über uns

Alfred Baumgartner

Um etwas über meinen musikalischen Werdegang von einem Klampfenkurs beim Jugendpfleger, bei dem ich die ersten Wanderliedergriffe erlernte, über
unzählige Begegnungen und Einflüssen mit Countryvirtuosen, Griechen, Spaniern, Sinti, Südamerikanern, Schauspielern, Tänzern, Jazzern bis zum
Einstieg bei diesen Spielleuten zu erfahren, geht man am besten auf meine eigene Homepage www.alfred-baumgartner.de.
Zwar beschäftigte mich die Musik des Mittelalters und der Renaissance schon seit Jahrzehnten, aber sie nun aktiv mitzugestalten, das ist doch
etwas ganz Neues, ist die Erfüllung eines alten Traumes. Ein Kreis hat sich nun geschlossen.

Gehört habe ich die Gisamanis bei einem Adventskonzert in unserem Stadtteil Wallstadt und war sofort elektrisiert. Und weil ich Weihnachtslieder, Weihnachten überhaupt sehr mag, hatte ich dann einfach schüchtern angefragt, ob ich vielleicht....tja, und das klappte derart gut, dass die Gisamanis gegenfragten, wie das so wäre mit dem ganzen Programm. Denn ihnen fehlte noch ein Klang- und Rhythmusteppich, vor allem auch eine Stimme, und mir einfach genau diese Gruppe. Tja, und auf einmal war ich mitten drin. Nun heißt es, die noch jungen kombinierten Rhythmus- und Melodie-begleitungen der südamerkanischen Musik auf die Barocklieder und auf das neue Griffbrett übertragen...also wieder mal viel auf der Bettkante sitzen und üben. Von Ruhestand keine Spur. Ich sag es immer wieder: Wem es in Mannheim langweilig ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Es ist eine Weltstadt der Musik.

Über sein Instrument:
Man nennt sie Wandervogellaute, weil sie in der Reformbewegung des Wandervogels zur Zeit um die vorige Jahrhundertwende gerne eingesetzt wurde. Sie sah nicht nur uriger aus, sondern klang (und klingt) wirklich wie eine echte Laute, also etwas dunkel und weich. Sie ist also ideal für die Musik der Renaissance. Natürlich ist sie ein 'fake'. Die echten Renaissance- und Barocklauten sind Nachfahren der arabischen Lauten, die im vorderen Orient heute noch mannigfaltig und virtuos eingesetzt werden, haben meist mehr als sechs Saiten, sind anderst gestimmt und verfügen mitunter sogar nicht einmal über Bünde, während die Wandervogellaute die normale Gitarrenmensur aufweist, allerdings auf deutlichem schmälerem Griffbrett.


Übersicht

Kontaktdaten

Spielleute Gisamani Kontaktperson: Andrea Sohn-Fritsch E-Mail: kontakt@spielleute-gisamani.de Telefon: 0621 / 71 41 377 Fax: 0621 / 71 41 378



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Wer wir sind

Wir sind die Spielleute Gisamani aus Mannheim und Umgebung. Wir lieben es schrill, schräg und schön und haben deshalb die Bordunmusik für uns entdeckt. Mit Dudelsäcken und Flöten, Drehleier, Harfe, Gitarrenlaute und diversem Geschepper und Geklepper machen wir uns auf die musikalische Reise in die Vergangenheit. Mehr erfahren